Hermann Hesse in Kirchheim-Teck

Hermann Hesse in Kirchheim-Teck – eine wichtige Stufe seiner Entwicklung. 

Ludwig Finckh ein Freund von Hermann Hesse berichtet in seiner Erzählung „Verzauberung“ an das Treffen in Kirchheim.

Hermann Hesse feierte er mit Freunden aus Tübingen in Kirchheim Abschied. Der Freundeskreis nannte sich „petit cénacle“. Das Treffen fand in Kirchheim statt, weil drei seiner Freunde aus Kirchheim stammten.

Am 16. August 1899 traf er mit seinem Geigenkasten in Kirchheim ein. Sein Freund Ludwig Finckh brachte ihn in das Gasthaus Krone am Schloss. Hesse blieb dort nicht  wie  geplant zwei, sondern zehn Tage, weil er sich in die schöne Julie Hellmann, eine Nichte des Kronenwirts, verliebte. Die Freunde feierten übermütig und ließen sich vom Kirchheimer Fotografen Otto Hofmann in der Jesinger Straße 10 fotografieren. Kostproben der Bilderserie sind im Literaturmuseum im Max-Eyth-Haus in Kirchheim zu sehen

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-schatz-im-keller-der-buergerschaft-ins-starre-auge-geblickt.3a311518-9bdc-4392-8b95-c850b6d1e74d.html

 

Radtour auf Hermann Hesses Spuren

https://www.hermann-hesse.de/archiv/2013/04/22/radtour-auf-hermann-hesses-spuren

 

https://hhesse.de/werk/hermann-lauscher/

 

Hermann Lauscher ( Hesse)

bei Google-Books

 

Ludwig Finckh

Verzauberung

http://www.klausschenck.de/ks/downloads/h03hesse.pdf

Bundestagswahlen 2017-2021

War nun der 24. 9. 2017 der Tag der Wahl, die Qual der Wahl oder doch Tag der Qual?

Nachstehend nochmals die einzelnen Wahlprogramme der  Parteien  aus einer Nutzfahrzeug-Zeitung http://www.eurotransport.de/news/bundestagswahl-2017-die-wahlprogramme-der-etablierten-parteien-9200262.html

 

Als ehemaliger Fußballspieler liebte ich das Spiel über die Flügel, habe auch lange in der Jugend des VFL-Kirchheim sowohl Linksaußen, wie auch Rechtsaußen gespielt.

Und in  der Grundschule  Kirchheim hatten wir damals das alte deutsche Volkslied kennen lernen und singen dürfen: „Die Gedanken sind frei“

Am Gymnasium hatte ich erfahren, dass sich schon die alten Römer, speziell Cicero Gedanken um die Gedanken gemacht hat: „Liberae sunt nostrae cogitationes“.

Aber ist das heute auch noch so, sind die Gedanken noch frei? Darf man überall sagen, was man denkt oder darf man gar sagen, was oder wen Mann/Frau bei einer Bundestags- oder Landtagswahl wählt?

Im Jahre 1993 beispielsweise war es noch sehr außergewöhnlich, über Meridiane, Energieleitbahnen oder über Körper-Blockaden zu sprechen.Damals wurde ich tatsächlich von den meisten meiner Freunde und  Bekannten entgeistert angeschaut, wenn ich von blockierten Meridianen erzählt habe. Mittlerweile ist dieses Thema auch beim sogenannten ‚Mainstream‘ also bei der breiten Masse der Bevölkerung, angekommen und auch die Journalisten der meisten Zeitungen wissen mittlerweile, wenigstens ansatzweise, was Meridiane sind oder haben zumindest davon gehört.

Damals im Jahre 1993 war jeder, der das Wort Meridian oder gar Meditation in dem Mund genommen hat, laut Meinung aller Zeitungsschreiber, entweder ein Sektenangehöriger oder irgendeinem Guru hörig. Auf jeden Fall  war es auch damals schon ziemlich daneben, über etwas zu sprechen was  der ‚Mainstream‘ oder auch der normale Journalist noch nicht kannte. Heute weiß selbst die Krebsforschung, dass  es zwischen Psyche, Meridianen  und Krebs Zusammenhänge gibt.

Was man nicht kennt, wird zuerst einmal verdammt und mit Vorurteilen überschüttet, damit vermeidet das Unterbewusstsein eine Auseinandersetzung mit diesem unbekannten Thema. So wurden Sannyasins  im Jahre 1993  vom Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche, der in Ulm beheimatet war, geradezu fanatisch verfolgt, daran kann ich mich noch gut erinnern. Dass die Sannyasins gar keine Religionsgemeinschaft waren, sondern nur ideologisch Themen wie Meditation, (freie) Liebe und Freude und Multikulti  in ihr Leben gebracht hatten, wollte und konnte der ‚Normalbürger und Normalschreiberling‘ damals nicht wahrhaben.

Die  etablierten Kirchen hatten damals sogar so große Angst, dass ihr die komplette Jugend weg läuft, weil sie gemerkt hatten, dass dieses ‚neue Programm‘ diese neuen Ideen von Osho, der damals noch Bhagwan genannt wurde, irgendwie attraktiver war, als der sonntägliche Gottesdienst.

Ähnlich ist es heute auch wieder, die etablierten Parteien merken, die ‚Bürger‘ laufen Ihnen weg. Sie wollen aber nicht wahrhaben, dass  Ihre Programme nicht mehr attraktiv sind  und an den Wünschen und Interessen  vieler Bürger vorbeigehen. So tat  sich in der  Bundestagswahl 2017 nach der schon bekannten linken Alternative nun auch eine sogenannte „rechte“ Alternative auf. Und was tun die etablierten Parteien, der „Mainstream, die Journalisten? Sie machen genau dasselbe, wie damals die etablierten Kirchen, das ‚Andere‘, das „Unbekannte“ wird schlecht gemacht, verdammt und beschimpft.

Die Anhänger besonders die der Alternative für Deutschland (AFD) werden als doof, abgehängt, radikal, rechtsextrem  und sonst was verteufelt, dabei hat die ZEIT nun etwas ganz anderes festgestellt: Die Linken und die Rechten haben dieselben Ziele, das ist fast wie beim Fußballspieler, sowohl der Linksaußen und der Rechtsaußen will nur das Beste für seinen Club und Tore schießen.

Schön wäre es, wenn die Menschen sich nicht gleich in Gehässigkeiten über Andersdenkende ergießen würden, sondern es wie der Dalai Lama machen würden, denn dieser sagt: „Wenn du über einen Menschen nichts Gutes sagen kannst, dann sprich gar nicht über ihn.“ Wenn Menschen ohne Anstand und Würde dich direkt oder indirekt als ‚doof“ oder radikal bezeichnen, nur weil du eine Partei wählst, mit der diese Menschen nichts anfangen können,  dann handle nach dem alten toltekischen Versprechen , in dem es heißt: ‚Nehme nichts persönlich‘

Die Sannyasins von früher, die  sich einst selbst als ‚Misfits‘ (Außenseiter, Sonderling) bezeichneten, sind heute 25 Jahre später das Establishment des globalen Psychomarktes. Die Firma SAP führt seit dem Jahr 2017  in ihren  Büroräumen  Mediationen durch, so ändern sich die Zeiten.

Und somit sind wir beim eigentlichen Thema ‚Times are changing‘ nichts und niemand wird Veränderungen jemals aufhalten können, weder beim Klima noch bei der menschlichen Entwicklung. Wenn vor 25 Jahren jemand vorhergesagt hätte, dass irgendwann in der größten deutschen Softwarefirma während der Arbeitszeit Meditationen durchgeführt werden, dann wäre er natürlich von der ganzen Presse als Spinner ausgelacht worden.

Ich habe es selbst erlebt, wie Neuerungen denunziert werden, als wir bei der Firma Videotronic im Jahre 1995 bei Produktpräsentationen angekündigt hatten, dass künftig eine Hard-Disk im Videorekorder statt einer Videokassette sein wird, sind einige Installateure aufgestanden und haben gesagt: “Einen solchen Quatsch hören wir uns nicht länger an.“

Die Psychologen wissen, wenn der Mensch etwas nicht versteht, lehnt er es in aller Regel zuerst einmal ab. Es liegt im  Wesen vieler Menschen, Veränderungen zu fürchten, am liebsten bleibt ja jeder gerne in seiner Komfortzone, der eine mehr der Andere weniger.

Bei einem Enneagrammtest kann übrigens jeder feststellen, wie er tickt.

Schon Albert Einstein erkannte treffend: Die Definition von Wahnsinn ist – immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Viele Menschen haben  2017 und 2021 bei der Bundestagswahl dasselbe gewählt, wie immer und andere werden etwas anderes, etwas Neues  gewählt haben, eine Alternative vielleicht. Was wäre, wenn jeder Mitbürger wertschätzend, weltoffen, warmherzig und voller Weisheit wäre. Was wäre, wenn jeder  Mitbürger damit leben könnte, dass sein Nachbar, Kollege, Freund  oder Partner anders denkt und handelt als er.

Ich komme seit über 20 Jahren regelmäßig nach Indien. Im Bundestaat Goa, in dem der Tourismus mittlerweile blüht, wie auf Mallorca, treffen sich alle indischen Kulturen und Touristen aus Europa, Australien, Amerika und sogar aus Afghanistan. Ja richtig gelesen auch Afghanen machen mittlerweile Urlaub in Goa (Stand 2015) und fliegen nach dem Urlaub zurück in ihre Heimat.

Der Inder, auch schon ein Mix aus vielen Kulturen, denkt und tickt natürlich ganz anders als ein Europäer. Häufig habe ich mir schon überlegt, würde ich ganz dort leben wollen?

Die schon sprichwörtlich indische Ruhe, die Freundlichkeit  und die Gelassenheit des Landes, die man schon riechen kann, wenn man das  Flugzeug verlässt, empfinde ich schon als Bereicherung.

Fremdes zieht uns teilweise sogar sehr an, deshalb fliegen wir ja in exotische Länder – jedoch nur um dort Urlaub zu machen. Früher sagte man sogar bei Ehen, dass sich Gegensätze anziehen würden, mittlerweile weiß man in der Paarberatung, dass dies völlig verkehrt war und nur kurzfristig zutrifft. Gegensätze in Partnerschaften, die anfangs so anziehend waren, enden fast immer im Rosenkrieg.

Auf Dauer gesehen können Paare nur dann langfristig zusammen sein, wenn sie in möglichst vielen Punkten übereinstimmen. Wenn die Ziele, die Weltanschauung, die Charaktere energetisch übereinstimmen, nur dann sind Paare langfristig glücklich, dies gilt im Grunde genommen auch für alle Gruppierungen von Menschen.

Wenn die Gegensätze von Menschen, die zusammen leben sollen, zu groß sind, dann wird das nicht funktionieren. Denn die Gehirnforscher haben schon längst festgestellt, dass in einem Gehirn eines jeden Menschen die neuronale Architektur  der Vorfahren  und Ahnen fest eingebrannt ist.

Dies gilt übrigens für jeden Menschen, wir haben nicht nur ein Gehirn mit sehr speziellen Neuronenwegen aufgrund der kulturellen Prägung unserer Ahnen, sondern auch aufgrund unserer eigenen selbstgemachten Verhaltensmustern und  Glaubenssätzen.

So nun schauen wir mal was der Q(W)ahltag gebracht hat.

Wer in einer Partnerschaft seine eigenen Ziele aufgibt und nicht das lebt, was er eigentlich leben will, der wird automatisch krank werden und zugrunde gehen – dies gilt übrigens auch für Parteien. (Bleibe stets authentisch/Toltekische Gesetze)

Herzliche Grüße

Walter C. Dieterich

 

P.S. Wie es sich nun langsam herausstellt, war der Tag der Wahl genau das Richtige für Deutschland. Alle Politiker scheinen aufgewacht zu sein und wollen sich nun wieder um die Bürger kümmern.

P.P.S. Allerdings nun doch nicht wirklich (Stand Jahreswende 2019/2020)um den Bürger abzulenken, wurde der Klimawandel erfunden, das ist nun der große Feind. (Feindbilder hatte schon seinerzeit der große Adolf in die Köpfe der Deutschen projiziert) Der Klimawandel soll nun vom desaströsen Zustand des Landes ablenken, Wirtschaft im Eimer, Internet schlecht, Mobilfunk schlecht, Pisa-Studie schlecht, Schulen kurz vor dem Zusammenfall, Straßen und Schienen wie damals in der DDR. Nach Ansicht von Fachleuten (Nicht von Wissenschaftlern) kommt der große Crash bis spätestens 2025.

P.P.P.S Corona – mit einem Wort ist eigentlich alles gesagt – Maulkorb noch bis Oktober 2020. Noch ne Steigerung der (un)mündige Bürger wird Mundtot gemacht und permanet überwacht. Die Corona -Tracing und Tracking-App überwacht nun die braven Bürger, denen Datenschutz ohnehin völlig egal ist.

https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2020/corona-warn-apps-haben-defizite-bei-sicherheit-und-datenschutz

Die bisherigen Maßnahmen gegen Corona hätte man so auch vor 50 Jahren an den Start bringen können. Kein Wunder also, dass die sogenannten Tracing-Apps zur Kontaktnachverfolgung als große Hoffnung gegen die Corona-Pandemie gehandelt werden. Doch es gibt auch andere Meinungen. Der Sicherheits-Guru Bruce Schneier zum Beispiel hält die Apps für nutzlos.

Die 2021 wird entscheidend für Deutschland werden, wenn es weiterhin „LinksGrün“ weitergehen sollte mit der Merkelregierung dann gute Nacht Deutschland. Selbst der Spiegel hat schon bemerkt, dass etwas gewaltig schief läuft: Geheime Unterwanderung der Wirtschaft. Wie Angela Merkel heimlich den Sozialismus eingeführt hat

Mai 2024 die Deutsche Wirtschaft ist kurz vor dem Untergang

Die Südwestindustrie ist deutlich schwächer ins Jahr gestartet. Von Januar bis März lagen sowohl Auftragseingänge, Produktion als auch Umsätze im Vergleich zu den Vorjahresmonaten deutlich im Minus, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag sen 2.5.2024 in Fellbach mitteilte.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wirtschaftsflaute-in-der-industrie-suedwestindustrie-schwaechelt-zu-jahresbeginn.f6dbe16f-7b99-4a3d-b0a0-849e689fb738.html

 

 

Das Lügen-Theater des Jahrtausends: Coronoia 2020

https://www.ganzheitsarzt.de/2020/03/01/2020-02-das-neue-co2-virus-zensur-des-ersten-viedos/

 

Fakten zu Covid-19

https://www.impfkritik.de/coronavirus/index.html

 

Angebliche Coronatote am 22.6.2020 in Deutschland     8961

Wir sind also doch noch meilenweit entfernt von den 25000 Grippetoten im Jahr 2017/18

In Indien hat es angeblich 13.254 Coronatote, wieviele dort wegen dem lockdown an Hunger gestorben sind, wird leider nicht gezählt und auch nicht im Fernsehen gezeigt.

Krankheiten gibt es viele in Indien, wie Tuberkulose – eine Erkrankung der Lungen durch Bakterien. Es ist die tödlichste Infektionskrankheit der Welt. In Indien sterben daran täglich 1.300 Menschen. Doch davon redet zurzeit niemand.

Wie viele Kinder sterben in Indien?
1,7 Millionen Kinder sterben in Indien jedes Jahr vor ihrem fünften Geburtstag. Neben Nigeria, Pakistan, der Demokratischen Republik Kongo und China zählt Indien damit zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeit überhaupt.
 

Reden wir noch miteinander oder ‚smartphonen‘ wir nur noch?

 

Grundsätzlich ein interessantes Thema, da man ja überall fast nur noch Menschen mit dem Smartphone/Handy  (engl. cell- oder mobilephone)  in der Hand sieht. Allerdings ist dieses Partnerschaft-Thema „Reden wir noch miteinander?“ nicht neu  und hat auch im Grunde genommen nichts mit dem Smartphone zu tun. Bereits in den 80er und 90er  hat sich ein Ehepaar in Deutschland im Durchschnitt nur noch 10 Minuten am Tag miteinander unterhalten. 

Im Wesentlichen bestand auch schon damals die Unterhaltung meist nur aus Banalitäten wie : Guten Morgen, wie geht’s, wohin gehst du, wann kommst du wieder. Persönliches wurde bei den meisten Paaren dem Partner nur ganz selten mitgeteilt und auch nicht nachgefragt, das wollte Mann und Frau gar nicht wissen, hätte ja evtl. den Alltagstrott durcheinander gebracht. 

Dadurch fehlt natürlich ganz entscheidend das Gefühl für Nähe und Präsens, wenn es keine Kommunikation gibt und wenn gar nicht über Gefühle gesprochen wird. Wenn ich mich meinem (r)  Partner (in) nicht mitteilen kann und will   oder der Partner  sich für meine Gefühle gar nicht interessiert, dann ist die einzige Emotion die aufkommt, immer eine Enttäuschung und geht einher mit einem innerlichen Entfernen vom Partner.

Das betrifft natürlich auch Kinder, die Nähe, Präsens, Berührung und gute Worte noch mehr als die Erwachsenen dringend brauchen. Nur solche Kinder, die spüren, dass sie angenommen werden, die mit ihren Eltern über alles sprechen können und ihnen alles sagen können und die dann unterstützt werden, die werden später resilient genug sein, um gut durchs Leben zu kommen.

Solche Kinder werden immer einen Weg finden, weil sie eine innere Stärke haben.

Dieses Gefühl allein gelassen zu sein, nicht angenommen werden, nicht beachtet werden, wertlos zu sein etc.  ist sicher der Hauptgrund, dass wir auch immer mehr dicke Menschen um uns herum haben. 

Das tragische daran ist, dass Frauenzeitschriften wie Brigitte derzeit dieses „Dicksein“ den Frauen als normal verkaufen wollen. Es ist schick, du bist zwar dick,  aber es ist normal. Das heißt mit anderen Worten: „es ist normal, wenn du dich so scheiße fühlst, dass du immerzu essen musst.“ 

Das Smartphone vermehrt nun zusätzlich, die Möglichkeit jedes Einzelnen, sich vom Partner oder von den Eltern zurückzuziehen, um sich einer virtuellen Welt und  mehr oder weniger bekannten oder unbekannten  Personen zuzuwenden, die zwar auch nicht real da sind, aber wenigstens noch etwas über WhatsApp, Instagram oder Facebook  zurück schreiben.

 

Den Frust den jede (r) Einzelne hat, kann man in den Kommentaren und Posts (Facebook, Twitter) im Internet lesen, da werden neue Gender für dritte und sonstige Geschlechter kreiert, da wird für Frauenquoten gestritten und Sexismus angeprangert, der gar keiner ist. Hier ein ganz besonders Beispiel: Alleen Blumen Frauen Gedicht 

https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-01/gedicht-eugen-gomringer-berlin-sexismus-kommentar

 

Urheber dieser Attacken sind die Gefrusteten oder die dicken Gefrusteten und Politiker wie Altmaier oder Hofreiter. Dadurch soll dann zumindest medial Aufmerksamkeit erregt werden, wenn dies im privaten Umfeld oder in der Partnerschaft schon nicht möglich ist. 

 

Ein miteinander reden, aufeinander eingehen, dem anderen zuhören ein normales miteinander leben ist anscheinend nicht mehr möglich. Die Aggressionen der Bürger werden immer offensichtlicher, nicht nur im Internet, auf den Straßen kann man jeden Tag beobachten, dass es die frühere Autofahrergemeinschaft nicht mehr gibt, jeder schaut nach dem eigenen Vorteil und fährt ungebremst  und rücksichtslos auf Autobahnen oder Bundesstraßen ein.  Rücksichtsvolles Verhalten, Achtung vor dem Andern oder Würde scheinen der nachwachsenden (Autofahrer-) Generation abhanden gekommen zu sein, vermutlich kennt sie das auch gar nicht, hat nie die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt würdevoll und wohlwollend behandelt zu werden. Vermutlich hatten Sie in ihrer Kindheit niemand, der ihnen dies vorgelebt hat und sie haben es somit gar nie gelernt.

 

Gebühren für den Aberglauben in Indien und für den Klimawandel in Deutschland

Gebühren für den Aberglauben in Indien und Deutschland

Wie man eine abergläubische Bevölkerung erfolgreich schröpfen kann, das hat uns die katholische Kirche vor 500 Jahren mit ihren Ablassbriefen erfolgreich vorgemacht. Das Konzept funktioniert auch heute noch. Im fernen Indien sind es die mystischen Hijras, die bei jeder Gelegenheit die Bevölkerung abschröpfen oder wie in dem Beispiel unten die Händler auf den Anjuna-Market in Goa. Auch die nicht weniger mystischen grünen Klimapropheten und unzählige angebliche „Wissenschaftler“ die uns den Weltuntergang prophezeien, machen nichts anderes als den „Abergläubigen“ das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Idee ist immer dieselbe – du gibst mir Geld, dann wird alles gut und alle Sünden sind dir erlassen. Das Gute  bei diesem gigantischen „Marketing-Gag“ den die  katholische Kirche erfunden hat ,  alle Sünder dürfen weiterhin SUV fahren und bezahlen eben mehr  für Strom und Sprit Ihrer Autos. Niemand von uns wird  es jemals nachprüfen können, ob irgendwann die Erde untergeht oder ob der Meeresspiegel wieder so hoch steigt, dass wir in Stuttgart wieder ein Jurameer haben. Aber wenn wir es mit unserem „Aberglauben“ glauben, dass wir mit modernen CO²-Ablassbriefen die Erde retten,beziehungsweise, den Klimawandel den es seit 250 Mio. Jahren mit oder ohne Menschen sowieso gibt, aufhalten können, dann wird es höchste Zeit für einen 2.Reformator aus dem schönen Eisleben, vielleicht reichen diesmal 50 Thesen, die niemand von den „Klimawandlern“ wiederlegen kann. 

Bei den Indern ist der Aberglaube etwas anderes,  die Inder glauben , dass sie sofort verzaubert werden und sofort unangenehme Erfahrungen machen, wenn sie den Hijras kein Geld geben. Aber „Times are changin“, die Inder sind moderner als die Deutschen und werden sicher früher aus dem Irrglauben erwachen als wir.

Sprachlich bezeichnen sich Hijras selbst meist als weiblich, als transsexuell oder auch als transgender und kleiden sich dementsprechend. In Indien  werden sie dennoch häufig als Eunuchen oder als „kastrierte Männer“ bezeichnet.

Entscheidend jedoch ist die Tatsache, das Hijras (Chhakkas) gefürchtet werden, wie bei uns der Teufel oder Zauberer und die Angst groß ist von Ihnen verhext oder verzaubert (ähnl. wie Voodo-Zauber) zu werden, weil sie angeblich mit dunklen Mächten (Mit der Unterwelt) und Gottheiten in Verbindung stehen. Deshalb gibt man ihnen lieber Geld und schimpft dann still vor sich hin. (Das erinnert an das Verhalten der Menschen in Deutschland, es werden Milliarden für den sogenannten Klimaschutz verschwendet, irgendwelche Leute kassieren ab und alle nicken und bezahlen Steuern oder lassen sich den Diesel, Kohle und Atomstrom gleichzeitig verbieten,  weil die Angst, es könnte etwas „Wahres“ an der Klimageschichte dran sein, zu groß ist. (Chakka)

Insofern ist der Aberglauben in Deutschland auf einer Stufe mit dem Aberglauben im alten Indien, von dem wir denken, es wäre Jahrhunderte zurück

Nachstehend sind  Bilder vom beliebten Anjuna-Market in Goa zu sehen, auf dem eine Hijra von Stand zu Stand geht und Ihre „(CO²)-Gebühren“ abkassiert.

Meine indischen Freunde erzählen mir, dass Hijras auch bei anderen Gelegenheiten ganz unverfroren auftreten und Gebühren abkassieren. (teilweise sogar Gewalt androhen)

 

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Hijra ist ein hindustanischer Begriff, der als abwertend angesehen werden kann. Hijra wurde traditionell ins Englische übersetzt als Eunuchen, Intersexuelle, Zwitter und Transgender – wobei die Unregelmäßigkeit der männlichen Genitalien eine zentrale Rolle bei der Definition spielt.

Viele Hijras werden männlich geboren, nur wenige wurden mit intersexuellen Variationen geboren. Hijras sind auf dem indischen Subkontinent auch als Aravani, Jagappa oder Chhakka bekannt. In Indien bezeichnen sich die meisten Mitglieder der Transgender-Gemeinschaft lieber als Kinnaras und beziehen sich auf mythologische Wesen, die Symbole der Schönheit sind, paradigmatische Liebhaber sind und Musikinstrumente spielen. Viele Hijras treten bei Zeremonien auf ( toli ), betteln ( dheengna ) oder sind Sexarbeiter (‚ raarha ‚), um zu überleben.

 

 

Zur Erinnerung

  1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht „Tut Buße“ usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll.
  2. Dieses Wort kann nicht von der Buße als Sakrament – d. h. von der Beichte und Genugtuung -, die durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden werden.
  3. Es bezieht sich nicht nur auf eine innere Buße, ja eine solche wäre gar keine, wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte.
  4. Daher bleibt die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst – das ist die wahre Herzensbuße – bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich.
  5. Der Papst will und kann keine Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund seiner eigenen Entscheidung oder der der kirchlichen Satzungen auferlegt hat.
  6. Der Papst kann eine Schuld nur dadurch erlassen, daß er sie als von Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in den ihm vorbehaltenen Fällen erlassen; wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz und gar bestehen.
  7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem Stellvertreter, zu unterwerfen.
  8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden.
  9. Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen immer den Fall des Todes und der höchsten Not ausnimmt.
  10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, die den Sterbenden kirchliche Bußen für das Fegefeuer aufsparen.
  11. Die Meinung, daß eine kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar gesät worden ist, während die Bischöfe schliefen.
  12. Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen nicht nach, sondern vor der Absolution auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit der Reue.
  13. Die Sterbenden werden durch den Tod von allem gelöst, und für die kirchlichen Satzungen sind sie schon tot, weil sie von Rechts wegen davon befreit sind.
  14. Ist die Haltung eines Sterbenden und die Liebe (Gott gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese ist um so größer, je geringer jene ist.
  15. Diese Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein – um von anderem zu schweigen -, die Pein des Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung ganz nahe.
  16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde Verzweiflung und Sicherheit.
  17. Offenbar haben die Seelen im Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig wie eine Minderung des Grauens.
  18. Offenbar ist es auch weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb des Zustandes befinden, in dem sie Verdienste erwerben können oder in dem die Liebe zunehmen kann.
  19. Offenbar ist auch dieses nicht erwiesen, daß sie – wenigstens nicht alle – ihrer Seligkeit sicher und gewiß sind, wenngleich wir ihrer völlig sicher sind.
  20. Daher meint der Papst mit dem vollkommenen Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt hat.
  21. Deshalb irren jene Ablaßprediger, die sagen, daß durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe frei und los werde.
  22. Vielmehr erläßt er den Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe, die sie nach den kirchlichen Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen.
  23. Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Strafen gewährt werden kann, dann gewiß allein den Vollkommensten, das heißt aber, ganz wenigen.
  24. Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des Straferlasses getäuscht.
  25. Die gleiche Macht, die der Papst bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen.
  26. Der Papst handelt sehr richtig, den Seelen (im Fegefeuer) die Vergebung nicht auf Grund seiner – ihm dafür nicht zur Verfügung stehenden – Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden.
  27. Menschenlehre verkündigen die, die sagen, daß die Seele (aus dem Fegefeuer) emporfliege, sobald das Geld im Kasten klingt.
  28. Gewiß, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte der Kirche steht allein auf dem Willen Gottes.
  29. Wer weiß denn, ob alle Seelen im Fegefeuer losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise beim heiligen Severin und Paschalis nicht der Fall gewesen sein soll.
  30. Keiner ist der Echtheit seiner Reue gewiß, viel weniger, ob er völligen Erlaß (der Sündenstrafe) erlangt hat.
  31. So selten einer in rechter Weise Buße tut, so selten kauft einer in der rechten Weise Ablaß, nämlich außerordentlich selten.
  32. Wer glaubt, durch einen Ablaßbrief seines Heils gewiß sein zu können, wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verdammt werden.
  33. Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Ablaß des Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch mit Gott versöhnt werde.
  34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur auf die von Menschen festgesetzten Strafen der sakramentalen Genugtuung.
  35. Nicht christlich predigen die, die lehren, daß für die, die Seelen (aus dem Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, Reue nicht nötig sei.
  36. Jeder Christ, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe und Schuld, auch ohne Ablaßbrief.
  37. Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche, von Gott ihm auch ohne Ablaßbrief gegeben.
  38. Doch dürfen der Erlaß und der Anteil (an den genannten Gütern), die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie – wie ich schon sagte – die Erklärung der göttlichen Vergebung darstellen.
  39. Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Volk zugleich die Fülle der Ablässe und die Aufrichtigkeit der Reue zu rühmen.
  40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die Fülle der Ablässe aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das nahe.
  41. Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablaß gepredigt werden, damit das Volk nicht fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen.
  42. Man soll die Christen lehren: Die Meinung des Papstes ist es nicht, daß der Erwerb von Ablaß in irgendeiner Weise mit Werken der Barmherzigkeit zu vergleichen sei.
  43. Man soll den Christen lehren: Dem Armen zu geben oder dem Bedürftigen zu leihen ist besser, als Ablaß zu kaufen.
  44. Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe und wird der Mensch besser, aber durch Ablaß wird er nicht besser, sondern nur teilweise von der Strafe befreit.
  45. Man soll die Christen lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, ihn übergeht und statt dessen für den Ablaß gibt, kauft nicht den Ablaß des Papstes, sondern handelt sich den Zorn Gottes ein.
  46. Man soll die Christen lehren: Die, die nicht im Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den Ablaß verschwenden.
  47. Man soll die Christen lehren: Der Kauf von Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten.
  48. Man soll die Christen lehren: Der Papst hat bei der Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb auch mehr als zur Verfügung gestelltes Geld.
  49. Man soll die Christen lehren: Der Ablaß des Papstes ist nützlich, wenn man nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes fahrenläßt.
  50. Man soll die Christen lehren: Wenn der Papst die Erpressungsmethoden der Ablaßprediger wüßte, sähe er lieber die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde.
  51. Man soll die Christen lehren: Der Papst wäre, wie es seine Pflicht ist, bereit – wenn nötig -, die Peterskirche zu verkaufen, um von seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse Ablaßprediger das Geld aus der Tasche holen.
  52. Auf Grund eines Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar, ja der Papst selbst ihre Seelen dafür verpfändeten.
  53. Die anordnen, daß um der Ablaßpredigt willen das Wort Gottes in den umliegenden Kirchen völlig zum Schweigen komme, sind Feinde Christi und des Papstes.
  54. Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt auf den Ablaß die gleiche oder längere Zeit verwendet wird als für jenes.
  55. Die Meinung des Papstes ist unbedingt die: Wenn der Ablaß – als das Geringste – mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium – als das Höchste – mit hundert Glocken, hundert Prozessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden.
  56. Der Schatz der Kirche, aus dem der Papst den Ablaß austeilt, ist bei dem Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt.
  57. Offenbar besteht er nicht in zeitlichen Gütern, denn die würden viele von den Predigern nicht so leicht mit vollen Händen austeilen, sondern bloß sammeln.
  58. Er besteht aber auch nicht aus den Verdiensten Christi und der Heiligen, weil diese dauernd ohne den Papst Gnade für den inwendigen Menschen sowie Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren bewirken.
  59. Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz der Kirche ihre Armen seien, aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung seiner Zeit.
  60. Wohlbegründet sagen wir, daß die Schlüssel der Kirche – die ihr durch das Verdienst Christi geschenkt sind – jenen Schatz darstellen.
  61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes allein zum Erlaß von Strafen und zur Vergebung in besondern, ihm vorbehaltenen Fällen.
  62. Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit und Gnade Gottes.
  63. Dieser ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht.
  64. Der Schatz des Ablasses jedoch ist zu Recht außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste macht.
  65. Also ist der Schatz des Evangeliums das Netz, mit dem man einst die Besitzer von Reichtum fing.
  66. Der Schatz des Ablasses ist das Netz, mit dem man jetzt den Reichtum von Besitzenden fängt.
  67. Der Ablaß, den die Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt.
  68. Doch sind sie, verglichen mit der Gnade Gottes und der Verehrung des Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig.
  69. Die Bischöfe und Pfarrer sind gehalten, die Kommissare des apostolischen Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen.
  70. Aber noch mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht anstelle des päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien predigen.
  71. Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht.
  72. Aber wer gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet.
  73. Wie der Papst zu Recht seinen Bannstrahl gegen diejenigen schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug ersinnen,
  74. So will er viel mehr den Bannstrahl gegen diejenigen schleudern, die unter dem Vorwand des Ablasses auf Betrug hinsichtlich der heiligen Liebe und Wahrheit sinnen.
  75. Es ist irrsinnig zu meinen, daß der päpstliche Ablaß mächtig genug sei, einen Menschen loszusprechen, auch wenn er – was ja unmöglich ist – der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte.
  76. Wir behaupten dagegen, daß der päpstliche Ablaß auch nicht die geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft.
  77. Wenn es heißt, auch der heilige Petrus könnte, wenn er jetzt Papst wäre, keine größeren Gnaden austeilen, so ist das eine Lästerung des heiligen Petrus und des Papstes.
  78. Wir behaupten dagegen, daß dieser wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich das Evangelium, „Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen“ usw., wie es 1. Kor. 12 heißt.
  79. Es ist Gotteslästerung zu sagen, daß das (in den Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) Kreuz, das mit dem päpstlichen Wappen versehen ist, dem Kreuz Christi gleichkäme.
  80. Bischöfe, Pfarrer und Theologen, die dulden, daß man dem Volk solche Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen.
  81. Diese freche Ablaßpredigt macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das Ansehen des Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen.
  82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht das Fegefeuer aus um der heiligsten Liebe und höchsten Not der Seelen willen – als aus einem wirklich triftigen Grund -, da er doch unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen – als aus einem sehr fadenscheinigen Grund -?
  83. Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen bestehen, und warum gibt er (der Papst) nicht die Stiftungen, die dafür gemacht worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon ein Unrecht ist, für die Losgekauften zu beten?
  84. Oder: Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und dem Papst, daß sie einem Gottlosen und Feinde erlauben, für sein Geld eine fromme und von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch um der eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter Liebe?
  85. Oder: Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die „tatsächlich und durch Nichtgebrauch“ an sich längst abgeschafft und tot sind, doch noch immer durch die Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst, als wären sie höchst lebendig?
  86. Oder: Warum baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem eigenen Geld als dem der armen Gläubigen?
  87. Oder: Was erläßt der Papst oder woran gibt er denen Anteil, die durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf völligen Erlaß und völlige Teilhabe?
  88. Oder: Was könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der Papst, wie er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage jedem Gläubigen diesen Erlaß und diese Teilhabe zukommen ließe?
  89. Wieso sucht der Papst durch den Ablaß das Heil der Seelen mehr als das Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind?
  90. Diese äußerst peinlichen Einwände der Laien nur mit Gewalt zu unterdrücken und nicht durch vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die Kirche und den Papst dem Gelächter der Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen.
  91. Wenn daher der Ablaß dem Geiste und der Auffassung des Papstes gemäß gepredigt würde, lösten sich diese (Einwände) alle ohne weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt nicht.
  92. Darum weg mit allen jenen Propheten, die den Christen predigen: „Friede, Friede“, und ist doch kein Friede.
  93. Wohl möge es gehen allen den Propheten, die den Christen predigen: „Kreuz, Kreuz“, und ist doch kein Kreuz.
  94. Man soll die Christen ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus durch Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen trachten
  95. und daß die lieber darauf trauen, durch viele Trübsale ins Himmelreich einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen.

Die vier toltekischen Versprechen

Die vier Toltekischen Versprechen

 

1.Verwende deine Worte sorgfältig und bewusst

-Ich weiß, dass ich selbst für meine Gedanken verantwortlich bin
-Ich achte auf meine Gedanken und wähle meine Worte bewusst
-Ich richte nur gute Worte und Gedanken an andere und an mich selbst
-Ich spreche nur das aus, was ich wirklich so meine
-Ich setze Worte zur  Wertschätzung, Unterstützung und Achtung ein

 

2.Nehme nichts persönlich

-Ich nehme Handlungen oder Worte von anderen nicht persönlich
-Nichts was andere Menschen sagen oder tun, hat mit mir zu tun
-Alles was andere sagen ist  eine Interpretation und Projektion ihrer eigenen Realität
-Ich nehme nichts persönlich und werde mich dadurch nie wieder ärgern
-Wenn mich etwas antriggert, frage ich mich, welches Thema ich zu lösen habe

 

3.Ziehe keine voreiligen Schlüsse

-Ich habe den Mut Fragen zu stellen, um mir Klarheit zu verschaffen.
-Ich kommuniziere klar und drücke deutlich aus, was ich will
-Ich vermeide Missverständnisse, um mich und andere nicht zu enttäuschen

 

4. Sei immer authentisch und integer

-Ich sage „Ja“, wenn ich „Ja“ sagen will und sage „Nein“ wenn ich „Nein“ sagen will
-Ich achte auf meine Bedürfnisse und teile diese anderen auch mit
-Ich habe das Recht so zu sein, wie ich bin und liebe und lobe mich selbst
-Ich benutze niemals Ausreden, auch wenn es mir schwer fällt, sage ich immer
was ich denke und was der Wahrheit entspricht.
-Wenn ich mein Bestes gebe, habe ich niemals Gedanken an Schuld und  Sorgen

 

Zu Nr. 4 passt auch der Spruch des  aus Kreta stammenden Nikos Kazantzakis (Alexis Sorbas) Übrigens der Erfinder des Sirtaki.

 

„Δεν ελπίζω τίποτα. Δε φοβούμαι τίποτα. Είμαι λέφτερος.“

(„Den elpízo típota. De fovoume típota. Íme léfteros.“)

Ich erhoffe nichts.

Ich fürchte nichts.

Ich bin frei.

WalWal

WalWal

WalWal